Wirtschaftsnah und doch geschützt – fit für den Arbeitsmarkt

Eine Perle am OKB-Symposium 2012 unter der Leitung von Alma Mähr, MSc

Der «förderraum» ist ein Netzwerk von Arbeits-, Ausbildungs- und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung. Kernauftrag der Institution ist, sie bei der Integration in die Gesellschaft und in die Arbeitswelt zu unterstützen. Rund 38 Auszubildende mit Leistungseinschränkungen aufgrund ihrer Beeinträchtigung absolvieren im «förderraum» eine Berufslehre mit dem Ziel, im Anschluss an die Ausbildung eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt zu finden.
Einer breiten Öffentlichkeit ist vor allem das Hotel Dom in der Altstadt von St.Gallen bekannt. 15 Lernende mit einer beruflichen Massnahme der Invalidenversicherung werden im Hotel Dom zu Fachpersonen in den verschiedenen Berufen der Gastronomie- und Hotellerieberufe ausgebildet und erwerben eine den anerkannten Richtlinien entsprechende Grundausbildung. Dabei werden sie von qualifizierten Fachkräften aus Sozialberufen und Berufsleuten unterstützt, begleitet und betreut. Geschützte Ausbildungsplätze in einem geschützten Rahmen, angesiedelt in einem wirtschaftlichen Umfeld und in einer Branche, bei der die Qualität der Dienstleistung unmittelbar gemessen wird und Garant für die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit ist – ein Balanceakt zwischen Überforderung und Unterforderung, zwischen Druck aushalten und Druck abbauen, zwischen sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg.

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