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Moderation «Berufsbildungsprofis im rasanten Wandel»

Maximilian Koch
Dr. phil. Politikwissenschaften, MA in Public Management and Governance
Pädagogische Hochschule St. Gallen

Er kennt die Berufsbildung mit all ihren Facetten. Wir freuen uns, dass Maximilian Koch auch in diesem Jahr das Symposium moderiert. Als allgemeinbildender Berufsfachschullehrer, als Mitautor und regionaler Verantwortlicher für die Umsetzung des Rahmenlehrplans ABU sowie als Studiengangsleiter und Dozent für allgemeinbildende Lehrpersonen an der PHSG engagiert er sich vielseitig und kompetent. Er beteiligte sich als Gemeindepräsident von Wolfhalden und Kantonsrat aktiv am politischen Geschehen. Als Partner von ecopol ag verfügt er auch über einen guten Draht zur Wirtschaft. Maximilian Koch promovierte in Politikwissenschaften an der LMU in München.
 

 

«Profis im Café»

Berufsbildungsprofis – miteinander/nebeneinander/gegeneinander?

Gesprächsrunden in verschiedenen Berufsfeldern

In ungezwungener Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem Berufsfeld über Ihre Erfahrungen zum Thema Lernortkooperation auszutauschen. Wie erlebe ich die Kooperation innerhalb meines Lernorts und die Kooperation zwischen den Lernorten Betrieb, ÜK und Berufsfachschule? Was läuft gut, was weniger?

Wann ist Kooperation überhaupt wichtig und nützlich für mich? Ergänzt wird der Austausch innerhalb der Berufsfelder mit der Möglichkeit, «einen Blick über den Tellerrand zu werfen» und mit Profis anderer Berufsfelder zu diskutieren.

Mit der Methodik des World Cafés, in welchem sich die Teilnehmenden in verschiedenen Konstellationen an Tischen zur Diskussion zusammenfinden, wird ein reger Austausch und ein «Voneinander-Lernen» stattfinden.

Leitung, Michèle Collenberg, IWP-HSG

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Das Anmeldefenster für das Symposium 2016 ist offen

«Berufsbildungsprofis – miteinander/ nebeneinander/ gegeneinander?»

Freitag, 9. Dezember 2016 in St. Gallen

Flyer_Symposium_2016Die berufliche Grundbildung der Schweiz beruht auf drei Säulen; der Bildung im Betrieb, in überbetrieblichen Kursen und in der Berufsfachschule.  An den drei Lernorten werden die für einen bestimmten Beruf erforderlichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt und erworben.

Arbeiten die Berufsbildungsverantwortlichen der drei Lernorte miteinander, bloss nebeneinander oder gar gegeneinander? Dieser Frage gehen wir am 7. Berufsbildungssymposium des OKB vertieft nach. Wir freuen uns, wenn Sie in Ihrer Agenda das Datum reservieren und sich ab dem Juli 2016 zum Symposium anmelden.

Moderation
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Er kennt die Berufsbildung mit all ihren Facetten.

Prof. Dr. Maximilian Koch, PHSG

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Referate

«Professionalität entsteht, wenn Wissen und Praxis gekoppelt sind – hat der Bund die Voraussetzungen für eine gelebte Lernortkooperation geschaffen?»

Referat Josef Widmer, stellvertretender Direktor SBFI, Bereichsleiter Berufsbildung und
Allgemeine Bildung

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«Lernortkooperation – Idee oder Wirklichkeit?»

Kurzreferat Ruedi Giezendanner, Leiter Amt für Berufsbildung Kanton St.Gallen

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«Zwischen dem Selbst- und dem Unverständlichen – Warum fällt
Berufsbildungsverantwortlichen das Zusammenarbeiten oft so schwer?»

Referat Prof. Dr. Dieter Euler, Direktor Institut für Wirtschaftspädagogik, Universität St.Gallen

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Input- und Gesprächsforen
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«Profis im Café»

Sie tauschen sich in Ihrem Berufsfeld zur Thematik der Lernortkooperation aus. 

Michèle Collenberg, IWP-HSG

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«Der 4. Lernort stellt sich vor»

Sie erhalten Informationen zu «SwissSkills/WorldSkills» und «Schweizer Jugend forscht».

 

«SwissSkills/WorldSkills» Hans UIrich Stöckling

 

 

«Schweizer Jugend forscht» Christoph Gerber

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«Talk mit Josef Widmer, Stv. Direktor SBFI»

Sie treten in den Dialog zum Thema Kooperation in der Berufsbildung.

 

 

 

 

Prof. Dr. Martin Annen, Prorektor der Sekundarstufe I/II PHSG, moderiert den Talk mit Josef Widmer

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 Das Organisationskomitee des Symposiums 2016

Joe Gerig Peter Müller Michèle Collenberg
Joe Gerig Prof. Dr. Peter Müller Michèle Collenberg
ZbW PHSG IWP-HSG

Hauptsponsor

Supporter

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Symposium 2015 » Marktplatz mit Organisationen der Jugendarbeit und -beratung

An wen kann ich mich wenden, wenn ich merke, dass Lernende grosse persönliche Probleme haben? Wo können Berufsbildungsverantwortliche in Erziehungs- und Beratungsfragen Unterstützung erhalten?

Viele Organisationen sind im Bereich der Jugendarbeit und –beratung tätig. Nicht immer ist für Aussenstehende erkennbar, in welchen Bereichen die Organisationen tätig sind und welches die Ansprechpersonen für bestimmte Situationen sind.
Im Offenen Forum haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen eines «Marktplatzes» ungezwungen mit Mitarbeitenden dieser Organisationen in Kontakt zu treten, Fragen zu stellen, sich beraten zu lassen oder Neues zu erfahren.

Es stellen sich vor: Schulpsychologischer Dienst des Kantons St.Gallen, Suchtfachstelle St.Gallen, Kinder- und Jugendhilfe St.Gallen, Jugendsekretariat Stadt St.Gallen, Sozialdienst KSD Kanton St.Gallen, Arbeitsstelle kirchliche Jugendarbeit St.Gallen, Arbeitsstelle Jugendfragen der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen, Perspektive Thurgau, Kinderschutzzentrum St.Gallen u.a.

Michèle Collenberg
Verantwortliche «Marktleiterin»
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IWP-HSG

Symposium 2015 » Erziehung im Jugendverein

Vereine werden oftmals von ehrenamtlich tätigen erwachsenen Personen – sog. «Vereinsfunktionären» wie z.B. Jugendchor-Leiter-/innen oder Nachwuchstrainer-/innen – getragen. Im Verein treffen diese Funktionäre mit Jugendlichen zusammen, die in der Freizeit ihr Hobby (z.B. Pfadi, Mountain-Bike) gemeinsam und in organisierter Form ausüben wollen. Dieses Setting unterscheidet sich in diversen Punkten von demjenigen der Familie, (Berufsfach-)Schule und Lehrstelle Es bieten sich Chancen, aber auch Gefahren in der (Mit-)Erziehung der Jugendlichen. Im Zentrum unserer Gesprächsrunde sollen folgende Fragen stehen:

  • Welche (Mehr)-Werte können wir Vereinsfunktionäre bei Jugendlichen schaffen (Stichwort: Sport als Lebensschule)? Welche Werte dürfen wir überhaupt entwickeln und wo liegen die Grenzen? Inwiefern sind wir neben der fachlichen Ausbildung der Jugendlichen auch zur Werteentwicklung und (Mit-)Erziehung verpflichtet?
  • Wodurch erziehen wir als Vereinsfunktionäre unsere Jugendlichen eigentlich? Was müssen wir als Vereinsfunktionäre tun, wenn wir erziehen wollen (z.B. Vorbildfunktion, Vereinbarung von Commitments, Partizipation von Jugendlichen)?

Dr.  Daniel Steingruber
Jugend+Sport-Experte Radsport (u.a. J+S-Kursleiter Ethik im Radsport), Leitungsfunktion in der Jugendgruppe des Veloclubs St. Gallen, Fachlehrer für Wirtschaft & Recht an der Kantonsschule am Brühl

Symposium 2015 » Erziehung im Überbetrieblichen Kurs

Lernende haben sich den Herausforderungen, Normen, Kulturen und Erwartungen der Arbeitswelt zu stellen. Sie kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten und Bildungsniveaus. Der Bildungserfolg der Volksschule beruht nicht nur auf individuellen Fähigkeiten und persönlichen Anstrengungen der Jugendlichen, sondern ist auch massgebend vom sozialen Umfeld geprägt. In der Berufsausbildung haben die Jugendlichen das erste Mal die Möglichkeit, sich in eine selbstgewählte Richtung zu entwickeln. Alle an der Ausbildung Beteiligten nehmen dabei eine wichtige und prägende erzieherische Aufgabe wahr.

Im ÜK überwiegt der Praxisbereich. Hier müssen berufliche Normen und gesetzliche Vorschriften beachtet und eingehalten werden. Die erfolgreiche Umsetzung praktischer Aufgaben ist oft die erste positive (Schul-)Erfahrung seit langem. Die Herausforderung für ÜK-Fachlehrpersonen ist es, Schul- und Berufskultur ausgewogen und situationsgerecht zu vermitteln.
Inhalt dieses Forums wird die Diskussion über die Umsetzung von Regeln und Normen der Berufswelt, insbesondere im ÜK sein. Begriffe wie Leistungs- und Entwicklungsbereitschaft, Disziplin und Werte stehen im Zentrum.

Daniel Inauen
Geschäftsführer
Fachlehrperson Gastro formation SG AR AI FL

Symposium 2015 » Erziehung in der Berufsfachschule

Lernende, welche neu die Berufsfachschule besuchen, bringen eine mehr oder weniger gefestigte Persönlichkeit und Reife mit. Der Einfluss der Erziehungsberechtigten nimmt ab, die Schulerfahrungen haben geprägt und das Ziel des Erwachsenwerdens rückt in greifbare Nähe. Die Jugendlichen bekommen neue Ansprechpersonen in Form der betrieblichen Ausbilderinnen/Ausbilder und der Berufsfachschullehrpersonen. Wesentlichen Einfluss hat auch die neue Klasse, welche jetzt aus Jugendlichen des gleichen Berufs zusammengesetzt ist.

Die Herausforderung der Lehrpersonen und Mitarbeitenden der Berufsfachschule ist es, die neuen Lernenden in die bestehende Kultur einzubinden und die entsprechenden Werte gemeinsam mit ihnen zu definieren und zu leben. Schulreglement, Hausordnung und das gemeinsame Verständnis aller Beteiligten definieren die Rahmenbedingungen. Die bestehende Kultur ist Leitplanke, lässt aber auch Frei- und Spielräume.

Inhalt dieses Forums wird die Diskussion die Setzung und Umsetzung der Regeln sein. Aspekte wie Grenzen setzen, Regeln vereinbaren, Fairness, Durchsetzungsvermögen oder Konsequenz stehen im Zentrum der Gesprächsrunde.

Hanspeter Schläpfer
Rektor Berufsfachschule Herisau

Symposium 2015 » Erziehung im Lehrbetrieb

Lernende haben sich den Herausforderungen, Normen, Kulturen und Erwartungen der Arbeitswelt zu stellen. Sie kommen aus den verschiedensten sozialen Schichten und Bildungsniveaus. Der Bildungserfolg der Volksschule beruht nicht nur auf individuellen Fähigkeiten und persönlichen Anstrengungen der Jugendlichen, sondern ist auch massgebend vom sozialen Umfeld geprägt. In der Berufsausbildung haben die Jugendlichen das erste Mal die Möglichkeit, sich in eine selbstgewählte Richtung zu entwickeln. Alle an der Ausbildung Beteiligten nehmen dabei eine wichtige und prägende erzieherische Aufgabe wahr.

Im Berufsleben müssen berufliche Normen und gesetzliche Vorschriften beachtet und eingehalten werden. Die erfolgreiche Umsetzung praktischer Aufgaben ist oft die erste positive Erfahrung seit langem.

Inhalt dieses Forums wird die Diskussion über die Umsetzung von Regeln und Normen der Berufswelt im Kontext der Berufslehre sein. Begriffe wie Leistungs- und Entwicklungsbereitschaft, Disziplin und Werte stehen im Zentrum.

Albert Koller
Leiter Jansen Academy, Jansen AG Oberriet SG

Symposium 2015 » Erziehung im Vorfeld der Lehre als Chance

Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten…richtig abgeholt…entwickeln sich zu wertvollen Lernenden. Normalbegabte Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten haben viele Fähigkeiten. Aus unterschiedlichen Gründen haben sie aber wenig Zugang zu ihren Ressourcen oder können sie nicht umsetzen. Mit Struktur, Beziehung und verlässlicher Kontaktgestaltung können sie ihre Fähigkeiten entwickeln und ihr Potential besser ausschöpfen.

Anhand von Fallbeispielen aus der Arbeit mit Oberstufenschülern und –schülerinnen in einem Sonderschulheim wird aufgezeigt, wie Jugendliche für den Einstieg in die Berufswelt vorbereitet werden und wie sie Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Frustrationstoleranz, Durchhaltevermögen und Toleranz entwickeln. Welche Interventionen, welche Strukturen oder Abläufe sind dabei unterstützend, welche hinderlich? Greifen diese Interventionen auch in der Berufsbildung? Wie können diese Jugendlichen in der Lehre überhaupt erreicht und abgeholt werden? Was kann von ihnen erwartet werden und wo benötigen sie weiterhin Unterstützung oder Anleitung? Wie weit geht die Aufgabe der Berufsbildungsverantwortlichen?

Diesen und weiteren Fragen werden wir im Forum nachgehen.

Elisabeth Dorizzi-Weibel
Schulleiterin Sonderschulheim Kinder Dörfli Lütisburg
Schulische Heilpädagogin, Lerntherapeutin ILT,
Supervisorin BSO

Symposium 2015 » Heim-Vorteil

Heimerziehung wirkt, soviel vorweg. Aber während bei Institutionen für Kinder der Schutz des Individuums, z.B. vor ihren Eltern, im Zentrum steht, denkt man bei Jugendheimen eher an den Schutz (der Gesellschaft) vor diesen jungen Menschen. Heimerziehung wirkt auch bei Jugendlichen und zwar bessser als ihr Ruf. Deshalb aber von einem Heim-Vorteil zu sprechen, scheint doch etwas gewagt.

Kaum ein Berufseinstieg, den wir in der Institution Hölzli begleiten, läuft reibungslos ab. Oftmals brauchen alle Beteiligten Extraportionen Nerven, Humor und vor allem guten Willen. Wir nennen uns ein Haus der Chancen, denn unsere Begleitungsarbeit kann nur gelingen, wenn wir unseren Blick für kleine Schritte schärfen, wenn wir hartnäckig bleiben und eine ressourcenfokussierte Kultur etablieren. „Systemsprenger brauchen ein System, das sie aushält“, hat ein Freund einmal pointiert. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es ist aber auch wichtig, beharrlich einzufordern.
Damit aus der Stigmatisierung wirklich ein Heim-Vorteil werden kann, arbeiten wir nach der Formel: Akzeptanz+Konfrontation=Entwicklung! Die Akzeptanz gilt der Persönlichkeit des jungen Menschen, die Konfrontation seinem (herausfordernden) Verhalten.

Fallbeispiele und Praxiserfahrungen bilden die Grundlage dieses Inputforums. Es werden Haltungen diskutiert und Lösungsansätze präsentiert.

Andrea Zuffellato
Lehrer, Ausbilder und Berater, Unternehmer und Autor Geschäftsführer des Weiterbildungsinstituts planoalto und der Institution Hölzli – einem Integrationsprojekt für junge Menschen in her-ausfordernden Lebensumständen.