Anmeldung Symposium 2018

«prüfen und beurteilen – auf der Suche nach Klarheit und Wahrheit»

Freitag, 7. Dezember 2018 in St. Gallen

Das Anmeldefenster ist bereit geschlossen.

Wir freuen uns, Sie am OKB Symposium 2019 zu begrüssen.

Roland Züger ist an der Pädagogischen Hochschule Schwyz Dozent für Mediendidaktik sowie Berufsfachschullehrer. Zusammen mit den Netzwerkpartnern Veronika Bürgi und Andreas Sägesser entwickelt Roland Züger Kompetenzraster zur Einschätzung von Kompetenzentwicklungsprozessen von Lernenden der beruflichen Grundbildung. Diese werden in Lernumgebungen eingesetzt und weiterentwickelt.
  • Welche sogenannt weichen Kriterien (Softskills) lassen sich im Unterricht besonders gut beurteilen und welche besonders schlecht?
  • Wie reagieren Lernende und Lehrbetriebe, wenn statt der klassischen Prüfungsnote andere Formen der Beurteilung eingesetzt werden?
  • Welche Herausforderungen stellen sich, wenn ein Kompetenzbeurteilungssystem mit Beurteilungsraster flächendeckend eingeführt würde?
Link zur Präsentation
Moderation Gregor Thurnherr
Bruno Müller, gelernter Elektromonteur und langjähriger Swisscom-Mitarbeiter, ist seit 2017 Leiter des Amtes für Berufsbildung des Kantons St. Gallen Die IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen ist nur ein Element innerhalb der Strategie Fit4Future. Diese richtet sich an der "Berufsbildung 2030" des SBFI aus. Im St. Gallischen Fokus stehen die Kompetenzen und die Kompetenzbündelung.
  • Was soll an zukunftsgerichteten Berufsfachschulen in Zukunft angeboten werden?
  • Kompetenzzentren statt Berufsfachschulen?
  • Und wie koordinieren wir die Zusammenarbeit der Lernorte noch besser?
Präsentation Bruno Müller
Moderation Maximilian Koch
Adrian Krebs ist Geschäftsführer von gateway.one. Dieses Berufsbildungsnetzwerk bietet neben vielen anderen Produkten auch den Multicheck an. Nathalie Meier-Schneider ist Präsidentin der Oberstufenlehrpersonen im Kanton St.Gallen. "In einer zeitgemässen Personalrekrutierung sind Zeugnisse und Eignungsverfahren keine konkurrierende, sondern vielmehr ergänzende Verfahren", sagen die einen. "Konkurrenz!", meinen die andern.
  • Sind Schulzeugnisse noch nötig, wenn Firmen vor allem mit dem Multicheck rekrutieren?
  • Inwiefern können die beiden Systeme voneinander lernen?
Präsentation Adrian Krebs
Präsentation Nathalie Meier-Schneider
Moderation Kitty Kreienbühl-Lotz
Petra Hämmerle hat ursprünglich eine Ausbildung zur Hochbautechnikerin gemacht. Nach dem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften absolvierte sie eine Systemische Beratungsausbildung. Ihre Promotion beschäftigte sich mit dem Doktorat Lernen in Organisationen. Sie war mehrere Jahre Systemische Beraterin in der Geschäftsleitung der Frey Akademie Zürich Schlussprüfungen sind von gestern. Das «klassische» QV stösst bei der Beurteilung von Kompetenzen an seine Grenzen. Doch was sind die Alternativen? Das E-Portfolio ist eine mögliche Alternative, welche schon erfolgreich in verschiedenen Berufsfeldern angewendet wird. Dabei steht die Dokumentation des Erfahrungswissens und der aufgebauten Handlungskompetenzen und deren Überprüfung im Zentrum. Die Prüfungsform ist mehrdimensional und lässt eine valide Beurteilung von verschiedenen Kompetenzdimensionen zu.

Lassen Sie sich inspirieren.

Präsentation Petra Hämmerle

Moderation Melanie Salis
Frau Prof. Wittmann hat seit März 2015 den Lehrstuhl für Berufspädagogik der Technischen Universität München inne. Sie forscht unter anderem auf den Gebieten der technologiegestützten Messung beruflicher Handlungskompetenz und zu Praxisphasen in der Lehrerbildung und verantwortete die Kompetenz- und Aufgabenmodellierung im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbund-Projekt zur technologiegestützten Entwicklung und Messung beruflicher Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen. Das Forschungsvorhaben TEMA hatte die Entwicklung und Erprobung eines technologieorientierten Verfahrens zur Feststellung von beruflicher Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen zum Thema. Es ging darum, ein Kompetenzmodell und konkrete Messinstrumente zu entwickeln, welche die beruflichen Kompetenzen zuverlässig und korrekt messen können. Um diese Herausforderung zu bewältigen wurden neben theoretischen Grundlagen und empirischen Kompetenzmodellen beruflichen Handlungssituationen genau analysiert. Die Kompetenzerfassung erfolgte realitätsnah mit Hilfe von Videos zu authentischen beruflichen Handlungen. In diesem Forum werden die entwickelten Messinstrumente vorgestellt und diskutiert.
  • Wie können wir berufliche Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen messen?
  • Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich aus neuen technologiebasierten Messverfahren?
  • Wo stossen wir an Grenzen?

Moderation Martin Keller
Rahel Räz ist seit Sommer 2013 als Projektleiterin/Lektorin und Programmleiterin (ABU) beim hep verlag tätig. Sie betreut die Buchprojekte für den allgemeinbildenden Unterricht. Seit 2008 unterrichtet Rahel Räz Allgemeinbildung an Berufsschulen. Im Sommer 2018 absolviert sie den Zertifikationslehrgang Medienpädagogik (CAS) an der FHS St.Gallen. Digitale Kompetenzen gehören zur Berufsfachschule. Aus diesem Grund muss auch digital geprüft werden. Rahel Räz zeigt auf, wo derzeit die Probleme bei digitalen Prüfungen liegen und präsentiert Lösungsansätze.
  • Wie kompatibel sind denn analoger Unterricht und digitale Prüfungen?
  • Und wie finden wir Lösungsansätze bei digitalen Prüfungen in Korrelation zu den Prüfungsreglementen?
Präsentation Rahel Räz

Moderation Christian Schlegel

Ostschweizer Kompetenzzentrum für Berufsbildung