Remote-Labor

Mit der Einrichtung von Remote-Arbeitsplätzen soll die praxisnahe Vermittlung von Wissen über die Automatisierungstechnologie optimiert werden. Strebt man eine Handlungskompetenz an, ist die praxisnahe Umsetzung das A und O. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Studierenden Laborarbeitsplätze zur Verfügung stehen, damit sie fachspezifisches Know-how erwerben können. Deren Bedienung erfolgt in der Regel durch komplexe Software. Da es sich meistens um reelle industrielle Beispiele handelt, steckt viel Geld in diesen Arbeitsplätzen. Nebst den hohen Kosten kommen erschwerend die eingeschränkten Laboröffnungszeiten dazu. Remote-Arbeitsplätze sollen diesen Umständen nun Abhilfe schaffen.
Das Zauberwort heisst Remote-Labor:

  • 24 Stunden ortsunabhängig online arbeiten – Arbeiten am gewohnten Arbeitsplatz unabhängig von Ort und Zeit.
  • Selbständiges Arbeiten von Zuhause aus – auf den Laptop, nur mit Internetzugang.
  • Die Nutzung der Remote-Arbeitsplätze ermöglicht eine höhere Ausbildungsqualität durch eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Praxissituation.
  • Remote-Labors können von verschiedenen Institutionen gemeinsam genutzt werden.

Daniel Sigron (Vize-Direktor Höhere Fachschule für Technik Mittelland) leitet den Workshop 5 an der diesjährigen Fachtagung Höhere Berufsbildung.