Können und Verstehen ist messbar. Die Unabwendbarkeit empirischer Beweise.

Esther Winther, Prof. Dr. rer. pol. habil., setzt sich für ein PISA in der beruflichen Bildung mit beruflichen Kompetenzmessverfahren ein. Nach Forschungsaufenthalten an der Stanford University (2008) und der University of California, Berkley (2009) folgte sie 2009 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik an der Universität Paderborn. 2014 wechselte sie als wissenschaftliche Direktorin/Vorstand an das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. Seit 2017 leitet sie als Professorin den Fachbereich Berufliche Aus- und Weiterbildung an der Universität Duisburg-Essen, ist Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Berufs- und Weiterbildung und Leitungsmitglied des Kompetenzzentrums für Innovation und Unternehmensgründung (IDE).

Empirische Berufsbildungsforschung gewinnt durch eine Harmonisierung und Balancierung der Lehr- und Bildungspläne, sowie der Schlussprüfungen an Bedeutung. Dies ist auch die zentrale Voraussetzung dafür, Kompetenzorientierung in die Lehr- und Lernprozesse in der beruflichen Bildung sinnvoll zu implementieren und Kompetenzerwerbsprozesse anzuregen.