f9Cloud Computing ist in aller Munde. Doch was ist das und wie können solche Dienste in ein Lerncurriculum eingebaut und eingebettet werden? Welche Vorteile oder auch Risiken entstehen und was ist dabei zu beachten?
In diesem Forum wird am Beispiel der Ausbildung von Informatiklernenden in Überbetrieblichen Kursen aufgezeigt, wie virtuelle Lernumgebungen bei BERUF ZUG zur Anwendung kommen. Ausgehend von der heutigen Lösung werden zukünftige Ausbauschritte erläutert.

Martin Häusler, Leiter Ausbildung Informatik BERUF ZUG  präsentiert  das Lernen in virtualisierten Umgebungen im Forum 9 am diesjährigen OKB Symposium.

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Marktstand 1: «Phänomen Social Media»

merzOb Werbung oder Unterhaltungssendungen am Fernsehen, private Statusmeldungen oder Lebensweisheiten auf Facebook … – tagtäglich sind wir mit unzähligen Aussagen konfrontiert, wo Medien uns sagen, wonach wir uns im Leben ausrichten sollen. – Medien sagen uns, was uns glücklich macht, was schön ist und was wir im Leben erreichen sollen. Sie sagen, was „in“ ist und was nicht, welche Lebensziele wir verfolgen sollen und wann wir erfolgreich sind. In der Werkstatt befassen wir uns mit der Frage, wo überall wir in den Medien solchen Botschaften begegnen und wie sie uns beeinflussen können. Oft ist diese Botschaft gar nicht so offensichtlich, sondern eher versteckt. Erst wenn wir sie wahrnehmen, können wir auch kritisch darüber nachdenken und uns ein eigenes Bild machen. Genau das sieht Thomas Merz als zentrales Ziel, sich ein eigenes Bild darüber zu machen, was uns eigentlich wichtig ist. Merz befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit Medien und ist Vater von drei Jugendlichen.

Marktstand 2: «Social Media – rheinspringen mit Jugendlichen»

rheinspringenrheinspringen unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in die Arbeitswelt. Ziel ist, die Jugendlichen auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten und sie erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit welchen Medien kommunizieren Jugendliche? Welche Plattformen werden am häufigsten genutzt? Wie gehen die Jugendlichen mit den Neuen Medien um? Treten Sie in direkten Kontakt mit Jugendlichen von rheinspringen bridges und tauschen Sie sich mit ihnen aus. Zudem erfahren Sie am Marktstand 2 mehr über die Arbeit von rheinspringen.

Marktstand 3: «Individuellen Support in Social Media»

bljDie Lernenden des Basislehrjahrs ICT unterstützen Sie individuell bei Ihrem Einstieg in die Welt der sozialen Medien. Bringen Sie Ihr Smartphone oder Ihr Tablet mit und wir helfen Ihnen Twitter, Facebook, XING und Co. einzurichten. Welcher Kanal eignet sich für welche Art von Informationsaustausch? Gerne zeigen wir Ihnen wie wir diese Medien nutzbringend einsetzen.

 

Auf dem Marktplatz „Social Media“ im Forum 8 des diesjährigen OKB Symposiums erhalten Sie Informationen aus erster Hand, blicken Jugendlichen über die Schultern und erhalten individuellen Support.

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Lehrpersonen auf Facebook & Co?

Merkblätter und Tipps zum Umgang mit Social Media für Lehrpersonen und Schulleitungen finden Sie unter http://www.social-media-lehrperson.info.

f7Seit über 10 Jahren wird am Zentrum für berufliche Weiterbildung zur Unterstützung des Präsenzunterrichts mit einer webbasiertes Lernumgebung gearbeitet und seit 2007 ist die Lernplattform „Moodle“ im Einsatz. Die Erfahrungen reichen von reinen Ablage- und Informationssystemen in berufsbegleitenden Ausbildungen über didaktisch vorstrukturierte Kursräume zur Steuerung der Präsenzveranstaltung in den Überbetrieblichen Kursen der Informatik, Prüfungsvorbereitungen für die praktische Prüfung in der kaufmännischen Grundbildung bis zu einem vollständig als Leitprogramm aufgebauten Kurs der Mathematik, welcher mit einer minimaler Präsenz (Blended Learning) konzipiert ist.
In diesem Forum erhalten Sie einen Einblick in die bestehenden Lösungen und Einsatzgebiete der Lernplattform Moodle und diskutieren mit dem Referenten die Potenziale und Gefahren, welche aus Sicht der Mediendidaktik und Klassenführung zu berücksichtigen sind.

Harald Graschi, Medienpädagoge MA und Lehrgangsleiter am Zentrum für berufliche Weiterbildung (ZbW) präsentiert den Einsatz der Lernplattform Moodle im Forum 7 am diesjährigen OKB Symposium.

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f6Die Medienausstattung der Haushalte, Schulen und Betriebe hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Der Zugriff auf das Internet über Computer und Handys ist heute zu jeder Zeit und überall möglich. Die neuen Medien ermöglichen auf einfache Weise, über das Internet zu kooperieren oder sich zu präsentieren. Damit verbunden sind jedoch problematische Begleiterscheinungen.
In diesem Forum werden die aktuellen Herausforderungen, die durch die vielfältigen Möglichkeiten des Internets entstanden sind, beleuchtet und diskutiert. Wie gehen wir im Elternhaus, in Schule und Betrieb mit diesen Entwicklungen um? Wie erreichen wir, dass Jugendliche Inhalte kritische beurteilen und Gefahren erkennen? Wie fördern wir ihre Medienkompetenz? Eltern, Lehrpersonen und Berufsbildner/innen übernehmen dabei eine bedeutende Vorbild und Begleitfunktion – als vertrauensvolle Zuhörer, hilfsbereite Gesprächspartner oder auch interessierte Mitlernende. Daher ist es von Vorteil, wenn auch Sie wissen, welche Gefahren im WildWildWeb lauern.

Ralph Kugler, Dozent für Mediendidaktik und Medienpädagogik, Leiter des Kompetenzzentrums E-Learning Sek I und II an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) präsentiert seine Impulse zum WildWildWeb im Forum 6 am diesjährigen OKB Symposium.

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f5Die Faszination für digitale Medien und ihre Möglichkeiten ist für die meisten Kinder und Jugendlichen gross. Neben vielen Chancen – Horizonterweiterung, neue Kommunikationsmöglichkeiten, Förderung der Identitätsentwicklung – lauern in den medialen Lebenswelten des Internetdschungels aber auch neue Gefahren wie Cybermobbing, Sexting, Happy Slapping, Computerspielsucht u. a. m. Es handelt sich um Problemlagen, mit denen Eltern, Lehrpersonen auf allen Schulstufen und auch Berufsbildungsverantwortliche konfrontiert sind. Zehn bis zwanzig Prozent der Kinder und Jugendlichen zeigen in der digitalen Welt Risikoverhalten, das sich in allen Kategorien – im gesundheitlichen, im delinquenten und im finanziellen Bereich – äussern kann. Gerade Jugendliche zwischen 16 und 20 müssen ihre Medienkompetenz so weit entwickeln, dass sie mit den Chancen und Risiken der neuen Medien angemessen umgehen können. Dazu gehören eine medienkritische Haltung und ein vernünftiger medialer Lebenswandel.
In diesem Forum erhalten Sie Antworten auf folgende Fragen: Welche medienethischen Probleme im Internet sind typisch? Welche individuelle und soziale Verantwortung haben junge Medienrezipienten? Warum ist Medienethik eine wichtige Dimension von Medienkompetenz?

Pavel Novak, lic. phil. I., Leiter Zertifikatslehrgänge im Prorektorat Weiterbildung, Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) präsentiert die medienethischen Herausforderungen im Forum 5 am diesjährigen OKB Symposium.

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f4f42Seit Sommer 2012 ist das CYP (Center for Young Professionals in Banking) eine papierlose Schule. Die jährlich rund 1200 neu eintretenden Banklernenden erhalten anstelle eines Stapels an Ordnern und Unterlagen ein Tablet. Via eigens entwickelter App greifen sie auf die Lernplattform zu, auf der das Lehrmittel in Form eines Enhanced eBooks und sämtliche Unterlagen in elektronischer Form verfügbar und bearbeitbar sind. Das Tablet wird als Arbeits- und Lerninstrument eingesetzt, das ein effizientes Lernen ohne Medienbrüche ermöglicht. Zeitgleich werden Medienkompetenzen trainiert. Zeitgleich werden Medienkompetenzen trainiert. Die Zukunft des Lernens hat begonnen, so titelt CYP die didaktische Einbettung des Tablets in ihr Bildungskonzept. Dabei waren einige Herausforderungen zu meistern: Produktwahl, technische Aspekte (wie z.B. Netzwerkkapazität, Ausbau der Lernplattform), Change bei den Ausbildenden und bei den Lernenden, Definition Medienkompetenzen, etc…
In diesem Forum erfahren Sie mehr über den konkreten Einsatz der Tablets (Praxisbeispiele), eine Evaluation, die bei den Lernenden durchgeführt wurde, den Change-Prozess bei Ausbildern und Lernenden sowie Erfahrungen generell, die mit der Einführung von Tablets in den Unterricht verbunden sind.

Alexia Böniger, Geschäftsleiterin Center for Young Professionals in Banking (CYP) und Philipp Lanz, Trainer CYP präsentiern ihre Erfahrungen und Erkenntnisse im Forum 4 am diesjährigen OKB Symposium.

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f3Die Schindler Berufsbildung ist ein führendes Ausbildungszentrum für Jugendliche, das soziale Verantwortung wahrnimmt und sich bezüglich Rekrutierung und Ausbildung nach der Schindler Business-Strategie ausrichtet. Am Hauptsitz in Ebikon und in 16 weiteren Geschäftsstellen bildet Schindler rund 300 Lernende in 13 verschiedenen Lehrberufen aus.
In diesem Forum erfahren Sie, wie Schindler auf youtube und Facebook auf Ausbildungsplätze aufmerksam macht (Personalrekrutierung und «Employer Branding») und welche Bedeutung Medien in der Ausbildung bei Schindler erlangt haben. Folgende Leitfragen stehen im Vordergrund: Welche Veränderungen und neuen Anforderungen sind im Umgang mit Medien in der Berufsbildung zu beobachten? Was ist die Einschätzung der Lernenden bei Schindler? Welche Kompetenzen bringen die Jugendlichen mit? Dabei werden Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Befragung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftspädagogik vorgestellt. Was sind die aktuellen Tendenzen aus Sicht der Berufsfachschulen? Welchen Mehrwert bieten digitale Medien im Unterricht?

Bruno Wicki, Geschäftsführer und Head Apprenticeshipder Firma Schindler präsentiert  das Projekt und die Erkenntnisse im Forum 3 am diesjährigen OKB Symposium.

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f22f2Tink.ch ist das grösste Schweizer Jugendmagazin im Internet und produziert seit 2010 auch ein eigenes Printmagazin, welches viermal jährlich erscheint. Tink.ch ist sowohl in der Deutschschweiz als auch in der Romandie aktiv und zählt rund 125 jugendliche Reporterinnen und Reporter, welche in 12 Lokalredaktionen organisiert sind. Magazine für Jugendliche von Jugendlichen gestaltet – die Reporterinnen und Reporter werden von professionellen Redaktionsleiterinnen und Redaktionsleitern in speziellen Workshops und Realsituationen mit Eventreportagen in die journalistische Tätigkeit eingeführt werden. Tink.ch könnte nicht existieren, wenn sich nicht viele begeisterte Mitwirkende in unzähligen Stunden Freiwilligenarbeit für das Magazin engagieren würden.
In diesem Forum zeigen wir auf, wie Tink.ch den Jugendlichen Türen in die Berufswelt des Journalismus öffnet.

Amadis Brugnoni, Vizepräsidentin und Vivienne Kuster, Leiter Ressort Kommunikation pärsentieren die Aktivitäten von Tink.ch im Forum 2 am diesjährigen OKB Symposium.

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kinderdorfKinder und Jugendliche haben das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen und gehört zu werden (UNO Kinderrechtskonvention). Medien sind heute integrativer Bestandteil gesellschaftlicher Wirklichkeit und gehören zum Alltag von Familie, Schule und Berufsbildung. Ziel der Radioarbeit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi ist es, Lernenden das kompetente, selbstbestimmte, sozialverantwortliche, kritische und solidarische Handeln in einer durch Medien geprägten Welt zu ermöglichen und dabei ihre Medienkompetenz zu fördern.
In diesem Forum erfahren Sie, wie wir in unseren Kursen die Themen Interkulturalität, Anti-Rassismus und Zivilcourage zu Radiobeiträgen aufarbeiten. Die Lernenden erhalten eine Stimme und erfahren deren Wirkung, sei dies direkt in der Lerngruppe als auch nach der Sendung aus dem Umfeld. Damit wird eine Dynamik und Mehrdimensionalität erreicht, welche einen grösseren Spielraum zur Kritik, Interpretation und Diskussion bezüglich der Themen respektive Lerninhalte eröffnet. Hierbei wird z. B. die Kommunikationsfähigkeit, eine wichtige Schlüsselqualifikation in der Berufswelt, geübt.

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi präsentiert ihre Aktivitäten rund um den Radiobus im Forum 1 am diesjährigen OKB Symposium.

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suessJugendliche nutzen die Medien auf vielfältige Weise. Handy und Internet sind die Favoriten. Via Smartphone wird die ganze Palette von alten und neuen Medienangeboten zugänglich. Aber auch gedruckte Bücher haben nicht ausgedient und Zeitungen in Papierform werden regelmässiger gelesen als Online-Ausgaben. Jugendliche sind oft auf mehreren Kanälen unterwegs: Die Second Screen Generation begnügt sich nicht mehr damit, einem einzigen Bildschirm aufs Mal die Aufmerksamkeit zu widmen. Ohne Handy vor dem Fernseher zu sitzen, wird schnell langweilig. Aus den Nutzungspräferenzen und -stilen entstehen spezifische Chancen und Gefährdungen. Jugendliche gehen gerne mal Risiken ein, aber eigentlich wollen sie sich auch schützen können, wenn es brenzlig wird. Im Referat werden die Nutzungstrends bei Jugendlichen in der Schweiz aufgezeigt und im internationalen Kontext verortet. Das Medienverhalten wird mit dem Freizeit- und Sozialverhalten der Jugendlichen in Beziehung gesetzt. Dabei wird deutlich, dass Medien nicht einfach die face-to-face-Kommunikation ersetzen oder reale gemeinsame Unternehmungen der Jugendlichen verdrängen, sondern dass die Medien zu permanenten Begleitern in allen Lebensbereichen der Jugendlichen geworden sind.

Prof. Dr. habil. Daniel Süss lehrt und forscht an der  Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) mit dem Forschungsschwerpunkt Psychosoziale Entwicklung & Medien

Folgen Sie dem Referat am diesjährigen OKB Symposium.

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