Yvonne Villiger lebt selbst vor, was sie in ihren Vorträgen und Trainings vermittelt. Mit ihrem humorvollen Auftreten und ihrer positiven Lebenseinstellung versprüht sie nicht nur jede Menge Charme und gute Laune, sie überzeugt auch und gewinnt die Menschen für sich.

In ihren mitreissenden, klugen und humorvollen Impulsvorträgen und Trainings zeigt sie, wie Humor als Erfolgsstrategie im Business funktioniert und wie Unternehmen und Mitarbeiter nachhaltig davon profitieren können.

Beiträge zur Humorspezialistin

Lernen Sie Yvonne Villiger am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

In welchem Bezug stehen Sie zur Berufsbildung?

Wir stellen bei Bühler in der Schweiz pro Jahr ca. 75 Lernende in 8 Berufen ein. Die Lernenden arbeiten zu einem sehr grossen Teil in den Abteilungen mit und sind dadurch fester Bestandteil der Belegschaft und überall anzutreffen. Ich begleite zurzeit ein Neubauprojekt für die Lernende, in welchem zukünftig die Grundausbildung sämtlicher Lernende stattfinden werden.

Wo sehen Sie die grössten Änderungen für die Arbeitsplätze in Ihrer Branche?

Die Daten für die Arbeitserfüllungen werden zukünftig nur noch digital vorhanden sein. Zeichnungen, Arbeitspläne und Instruktionen werden jederzeit auf mobilen Geräten zu Verfügung stehen (papierlose Produktion). Mitarbeiter werden zukünftig mit kollaborativen Robotern zusammen arbeiten. Durch die weltweite digitale Vernetzung wird sich die englische Sprache auch in der Produktion zur Hauptsprache entwickeln.

Andreas Schachtner (1965) ist seit 1992 bei der Bühler AG und heute Leiter Business Development Manufacturing & Logistics. Wenn jemand die Entwicklung im Industriesektor antizipieren muss, dann ist das Andreas Schachtner. Er ist unter Anderem verantwortlich für die Mitentwicklung und Umsetzung der weltweiten Bühler Produktionsstrategie. Zudem betreut er den Nachwuchspool, in welchem die Förderung und Entwicklung von Junior Managern im Fokus stehen. Zusammen mit Suat Demokan, HR Bühler, begleitet er das Forum.

Lernen Sie Andreas Schachtner am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

Wie haben Sie Ihren Aufenthalt in China erlebt?

Mein Aufenthalt in China war sehr interessant und spannend. Ich konnte dabei sehr viele Erfahrungen auf beruflicher, sowie auf persönlicher Ebene sammeln. Zudem habe ich mich charakterlich weiterentwickelt und mein interkulturelles Verständnis enorm vertieft. Ich durfte dank dieser einzigartigen Möglichkeit die Arbeitsweise und den Alltag der Chinesen*innen kennenlernen, welcher sich von unserem teilweise extrem unterscheidet.

Fühlen Sie sich mit Ihrer bisherigen Ausbildung fit für Ihre berufliche Zukunft?

Ich fühle mich dank meiner guten und praxisbezogenen Ausbildung bei Bühler und meinem schulischem Fachwissen gewappnet, für meine berufliche Zukunft. Ich schaue dadurch auf eine spannende Zukunft, mit vielen Herausforderungen, welche ich ohne Bedenken meistern werde.

Deborah Hutter befindet sich im vierten Lehrjahr als Polymechanikerin bei der Firma Bühler Uzwil. Sie gehört zu den wenigen Lernenden, welche die Möglichkeit bekamen, für vier Monate in China in der Niederlassung in Wuxi arbeiten zu dürfen. Sie berichtet als künftige junge Arbeitnehmerinnen von den Herausforderungen ihrer Zukunft.

Lernen Sie Deborah Hutter am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

In welchem Bezug stehen Sie zur Berufsbildung?

Als Leiter der Coop Verkaufsregion Ostschweiz-Ticino ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass wir auch weiterhin Lernende in einer qualitativ hochstehenden Lehre ausbilden. Ganz aktuell führen wir ein neues Grundbildungsmodell ein. Alle Lernenden im Detailhandel werden künftig im ersten Lehrjahr gemeinsam in einer Basisverkaufsstelle ausgebildet. Zudem werden neue Kompetenzprofile für die Lernenden aller Grundbildungen entwickelt. Diese enthalten Coop-spezifische Handlungskompetenzen und unterstützen damit auch das interne Talentmanagement. Somit haben wir ein innovatives Ausbildungskonzept für unsere Lernenden erarbeitet und heben uns damit deutlich von der Konkurrenz ab.

Wo sehen Sie die grössten Änderungen für die Arbeitsplätze in Ihrer Branche?

Die Digitalisierung ist in vollem Gange und wird auch in den nächsten Jahren ein starker Treiber für Innovationen sein. Die Digitalisierung wird aber auch einen grossen Einfluss auf unsere Job-Profile haben. Dies betrifft neben den klassischen Funktionen im Verwaltungsbereich insbesondere auch unsere Funktionen im Verkauf. Schon heute sind Self-Checkout-Kassen, Passabene oder digitalisierte Bestellprozesse branchenweit Standard. Die Vertriebskanäle haben sich in den letzten Jahren ebenfalls stark verändert: Noch vor wenigen Jahren kauften die Kunden praktisch ausschliesslich stationär ein. Nun beginnen sich die beiden Vetriebskanäle ‘stationär’ und ‘online’ zu verschmelzen. Für unsere Mitarbeitenden am POS ist das eine zusätzliche Herausforderung. Plötzlich müssen sie dem Kunden auch Auskunft über die Lieferung geben können, die dieser am Vortag bei coop@home bestellt hat. Persönliche Kundenkontakte am POS werden in Zukunft wichtiger denn je – und da nehmen unsere Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle ein. Wir sind überzeugt, dass schlussendlich immer noch die Menschen den Unterschied machen und deshalb investieren wir viel Geld in die Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden. Als Grossunternehmen sind wir dafür verantwortlich, dass unsere heutigen Mitarbeitenden den technologischen Wandel mit gezielten Aus- und Weiterbildungen erfolgreich beschreiten können.

Ivo Dietsche ist Leiter der Coop Region Ostschweiz-Ticino mit 5’300 Mitarbeitenden und 2 Mia. Umsatz. Er arbeitet seit 20 Jahren beim grössten Detailhändler der Schweiz. Der 46-jährige Betriebsökonom HWV absolvierte ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung (Executive MBA). Die Fragen der Zukunft und vor allem der Entwicklung künftiger Angebote im Detailhandel treiben den Rheintaler permanent um. Er wird deshalb aus erster Hand über die Herausforderungen berichten.

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Martina Hirayama absolvierte ein Studium der Chemie an der Universität Fribourg, an der ETH Zürich und am Imperial College London. Später machte sie ein Nachdiplomstudium in Betriebswissenschaften an der ETH Zürich. Nach der Dissertation war sie ab 1995 als Gruppenleiterin am Institut für Polymere an der ETH Zürich tätig. Während dieser Zeit war Hirayama ausserdem Mitgründerin und bis 2008 CEO eines Startups im Bereich neuer Beschichtungstechnologien. 2003 wechselte die Thurgauerin als Dozentin für industrielle Chemie an die Zürcher Hochschule Winterthur, wo sie den Fachbereich polymere Materialien entwickelte und führte. 2007 bis 2010 entwickelte sie das Institute of Materials and Process Engineering. Seit dem 1. Januar 2019 ist Martina Hirayama Staatssekretärin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Als oberste Berufsbildnerin wird sie sich den Fragen nach der Arbeitswelt von morgen stellen müssen.

Interview mit der Referentin

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Joël Luc Cachelin inspiriert, hinterfragt, berät und begleitet in der digitalen Transformation. Das Digital Shapers Ranking 2017 zählte ihn zu den zehn führenden digitalen Vordenkern der Schweiz. Seit 2009 ist er Geschäftsführer der Wissensfabrik. Er hat mehrere Sachbücher zur digitalen Transformation veröffentlicht und trägt regelmässig vor. Er hat an der Universität St. Gallen (HSG) Betriebswirtschaft studiert und doktoriert. Heute begleitet er Unternehmen bei der digitalen Transformation – mit Studien, Vorträgen oder Workshops. Der 38-jährige digitale Vordenker ist Gründer des Think Tanks «Wissensfabrik». Wie also denkt denn ein Vordenker über die Zukunft der Arbeitswelt?

Beiträge zum Referenten

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Valentin Vogt ist seit Juli 2011 Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Er ist zudem seit April 2011 Präsident des Verwaltungsrats und Miteigentümer der Burckhardt Compression Holding AG in Winterthur. Von 2000 bis 2011 war er CEO und Delegierter des Verwaltungsrats der Burckhardt Compression AG. Zuvor übte er im Sulzer-Konzern verschiedene Führungsfunktionen im In- und Ausland aus, zuletzt als Mitglied der Konzernleitung. Er studierte an der Universität St. Gallen und schloss 1984 als lic. oec. HSG ab. Als Präsident der Schweizer Arbeitgeber ist sein Blick in die Zukunft des Schweizerischen Arbeitsmarktes gerichtet.

Beiträge zum Referenten

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Vania Alleva steht seit dem 20. Juni 2015 als erste Frau der Unia als alleinige Präsidentin vor. Die schweizerisch-italienische Doppelbürgerin hat in Rom Kunstgeschichte studiert und besitzt ein Diplom in interkultureller Kommunikation. Sie hat bereits in verschiedenen Berufen und Branchen gearbeitet. Unter anderem als Journalistin und Lehrerin. Mit dem Wandel in der Arbeitswelt sind die Arbeitnehmervertretungen über alle Masse gefordert. Wie gehen die Gewerkschaften damit um?

«Zusammen können wir Chancengleichheit und Gleichberechtigung erkämpfen und so für alle ein Leben und Arbeit in Würde ermöglichen.»

Beiträge mit der Referentin

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Dr. Matthias Ammann ist seit Januar 2017 bei Avenir Suisse als Fellow tätig und befasst sich mit dem Bildungsraum sowie dem Potential der Digitalisierung für Staat und Verwaltung. Nach dem Studium der International Affairs and Governance sowie des International Managements an der Universität St. Gallen und der Copenhagen Business School promovierte er an der Universität St. Gallen und ist dort Adjunct Fellow am Smart Government Lab. Avenir Suisse hat sich mit der Studie «Wenn die Roboter kommen» (2017) vertieft mit den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt auseinandergesetzt.

Texte aus der Feder des Referenten

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Die Arbeitswelt muss sich auf eine Zukunft vorbereiten, die sie selber noch gar nicht kennt. Wie sehen denn nun Praktikerinnen und Praktiker die Zukunft ihrer eigenen Branche? Was tun die Verantwortlichen aus Industrie, Gewerbe, Gesundheit und Dienstleistungen, um darin bestehen zu können?

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