kinderdorfKinder und Jugendliche haben das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen und gehört zu werden (UNO Kinderrechtskonvention). Medien sind heute integrativer Bestandteil gesellschaftlicher Wirklichkeit und gehören zum Alltag von Familie, Schule und Berufsbildung. Ziel der Radioarbeit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi ist es, Lernenden das kompetente, selbstbestimmte, sozialverantwortliche, kritische und solidarische Handeln in einer durch Medien geprägten Welt zu ermöglichen und dabei ihre Medienkompetenz zu fördern.
In diesem Forum erfahren Sie, wie wir in unseren Kursen die Themen Interkulturalität, Anti-Rassismus und Zivilcourage zu Radiobeiträgen aufarbeiten. Die Lernenden erhalten eine Stimme und erfahren deren Wirkung, sei dies direkt in der Lerngruppe als auch nach der Sendung aus dem Umfeld. Damit wird eine Dynamik und Mehrdimensionalität erreicht, welche einen grösseren Spielraum zur Kritik, Interpretation und Diskussion bezüglich der Themen respektive Lerninhalte eröffnet. Hierbei wird z. B. die Kommunikationsfähigkeit, eine wichtige Schlüsselqualifikation in der Berufswelt, geübt.

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi präsentiert ihre Aktivitäten rund um den Radiobus im Forum 1 am diesjährigen OKB Symposium.

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suessJugendliche nutzen die Medien auf vielfältige Weise. Handy und Internet sind die Favoriten. Via Smartphone wird die ganze Palette von alten und neuen Medienangeboten zugänglich. Aber auch gedruckte Bücher haben nicht ausgedient und Zeitungen in Papierform werden regelmässiger gelesen als Online-Ausgaben. Jugendliche sind oft auf mehreren Kanälen unterwegs: Die Second Screen Generation begnügt sich nicht mehr damit, einem einzigen Bildschirm aufs Mal die Aufmerksamkeit zu widmen. Ohne Handy vor dem Fernseher zu sitzen, wird schnell langweilig. Aus den Nutzungspräferenzen und -stilen entstehen spezifische Chancen und Gefährdungen. Jugendliche gehen gerne mal Risiken ein, aber eigentlich wollen sie sich auch schützen können, wenn es brenzlig wird. Im Referat werden die Nutzungstrends bei Jugendlichen in der Schweiz aufgezeigt und im internationalen Kontext verortet. Das Medienverhalten wird mit dem Freizeit- und Sozialverhalten der Jugendlichen in Beziehung gesetzt. Dabei wird deutlich, dass Medien nicht einfach die face-to-face-Kommunikation ersetzen oder reale gemeinsame Unternehmungen der Jugendlichen verdrängen, sondern dass die Medien zu permanenten Begleitern in allen Lebensbereichen der Jugendlichen geworden sind.

Prof. Dr. habil. Daniel Süss lehrt und forscht an der  Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) mit dem Forschungsschwerpunkt Psychosoziale Entwicklung & Medien

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seufertIm beruflichen Alltag sind kaum mehr Bereiche zu finden, in denen Computer, Internet, E-Mail und Handy nicht zum Einsatz kommen. Medienkompetenz hat sich faktisch zu einer neuen Kulturtechnik und praktisch zu einer Querschnittskompetenz in allen Berufen entwickelt.
Welche Kompetenzen sind es aber nun genau, die Auszubildende im professionellen Umgang mit Medien erwerben müssen? Bieten die Erfahrungen, die Jugendliche im täglichen Umgang mit entsprechenden sozialen Netzwerken wie Facebook, Games und Apps erwerben die notwendige Grundlage für die im Berufsleben erforderliche Medienkompetenz?
Für den Bereich der Berufsausbildung ist diese Frage noch relativ ungeklärt. Häufig herrscht eine verkürzte Vorstellung von Medienkompetenz als eher technisch geprägte Querschnittskompetenz vor. Ein wichtiges Bildungsziel im Umgang mit den digitalen Medien ist vielmehr die verantwortungsvolle Nutzung und Gestaltung von Medien. Dazu gehören neben den technischen auch ökonomische, rechtliche, soziale und ethische Dimensionen. Im Vortrag soll daher die Leitfrage geklärt werden, wie Medienkompetenz in der Berufsausbildung zu operationalisieren ist.

Prof. Dr. Sabine Seufert lehrt und forscht am Institut für Wirtschaftspädagogik (IWP-HSG) & swiss centre for innovations in learning (scil), Universität St. Gallen.

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merzNetlog, Facebook, Twitter, Instagram … immer schneller entstehen neue Soziale Netzwerke. Was müssen junge Menschen darüber wissen? Wo liegen Chancen, wo Risiken?

Thomas Merz präsentiert grundlegende Informationen zu Sozialen Netzwerken und ihrer Nutzung. Er zeigt auf, in welche Richtung sich die Medienwelt entwickelt und welche Herausforderungen dies für Beruf und Alltag mit sich bringt. Dazu liefert er Orientierungshilfen für den Umgang mit Medien zwischen Verherrlichung und Verteufelung …

Dabei schlägt er auch eine ganz andere als die gängige Perspektive vor. Die Frage ist nicht, welche Medien gut oder schlecht, sinnvoll oder problematisch sind. Entscheidend ist vielmehr, Chancen und Risiken der verschiedenen Medien zu kennen und je nach Ziel, nach Lebenssituation oder Verwendungszweck das Beste auszuwählen und kompetent zu nutzen.

Thomas Merz befasst sich seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Fragen rund um Medien und Erziehung. Er ist damit auch als Vater von drei Jugendlichen direkt konfrontiert.

Prof. Dr. phil. Thomas Merz lehrt und forscht an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) und ist Fachbereichsleiter für Medienbildung.

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OKB_Symposium_2013

Das Symposium 2013 zum Thema «Jugend von heute – und ihre Medien» ist in Vorbereitung und wird am Freitag, 29. November 2013 in der OLMA-Halle 9 in St. Gallen stattfinden.

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer. Die Tagungskosten betragen CHF 265.-. Wir freuen uns, für Sie ein spannendes Symposium gestalten zu dürfen.

Das Organisationskomitee des Symposiums 2013

gerig pfiffner  steingruber
Joe Gerig Prof. Dr. habil.
Manfred Pfiffner
Daniel Steingruber
ZbW PHSG IWP-HSG

Unterlagen zum Symposium

Flyer Symposium 2013 zum Download

Weitere Details zum Symposium…

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Übernachtungstipp für auswärtige Symposiumsteilnehmende
Hotel Dom – Perle OKB 2012

Welche Herausforderungen stellt die Zeit des Erwachsenwerdens an Jugendliche? Diese und andere Fragen wurden am dritten Symposium Berufsbildung-Ost von vergangenem Freitag diskutiert. Gegen 400 Personen, mehr als doppelt so viele wie in den Vorjahren, besuchten den Anlass. An der Podiumsdiskussion gegen Ende der Veranstaltung diskutierten unter anderem der Buchautor Remo H. Largo und die Ständerätin Karin Keller-Sutter über die Berufsbildung.

Die Unterlagen und Impressionen vom Symposium 2012 finden Sie hier.

Wir danken allen Teilnehmenden und den Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

Ein Referat von Dr. Barbara Stalder am OKB-Symposium 2012

«Schule-Lehre-Erwerbstätigkeit» – Was einfach schien, ist für viele Jugendliche zu einem Hürdenlauf geworden. Lineare Ausbildungsbiografien im Übergang von der Schule in den Beruf werden seltener. Rund 30 Prozent der Jugendlichen finden den Einstieg in die berufliche Grundbildung nur über ein Brückenangebot. Ebenso viele durchlaufen die Berufsausbildung nicht gradlinig bis zum Abschluss, sondern wechseln den Lehrberuf oder den Lehrbetrieb, brechen die Lehre ab oder scheitern im Qualifizierungsverfahren. Jeder zehnte Lehrabgehende muss damit rechnen, nach dem Abschluss keine Stelle zu finden.
Übergänge von der Schule in den Beruf sind heute offener und durchlässiger, gleichzeitig aber auch unsicherer geworden. Wenig scheint vorgespurt, vieles möglich zu sein. Umso grösser wird der Druck auf die Jugendlichen, ihre Ausbildungslaufbahn aktiv zu planen, selbstverantwortlich zu entscheiden und ihr Ausbildungsvorhaben gezielt umzusetzen. Schon früh muss ein Lehrberuf gewählt, eine Lehrstelle gesucht und gefunden werden. Während der Lehre sind Leistungsbereitschaft, Anpassungs- und Durchhaltewille gefordert. Nicht immer gelingt es, Anforderungen der schulischen und betrieblichen Ausbildung unter einen Hut und mit anderen Interessen in Einklang zu bringen. Sind die Jugendlichen dem Druck durch die Arbeitswelt und den Erwartungen von Eltern und Kolleg/-innen noch gewachsen? Auf welche Ressourcen können sie zurückgreifen, um mit Übergangsrisiken erfolgreich umzugehen?

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Ein Forum am OKB-Symposium 2012 unter der Leitung von Dominique Bauer Sprüngli

Infoklick.ch, Kinder- und Jugendförderung Schweiz ist die direkte, unkomplizierte und kompetente Antwort auf Fragen von Kindern und Jugendlichen, die etwas bewegen möchten und für die Verwirklichung ihrer Ideen Unterstützung brauchen. Der gemeinnützige Verein bietet leicht verständliche Informationen und konkrete Hilfestellungen für verschiedene Lebensbereiche von Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen.

Im Forum werden wir gemeinsam der Frage nachgehen, was Jugendliche motiviert, sich in ihrer Freizeit in Drucksituationen zu begeben um Projekte erfolgreich zu verwirklichen. Infoklick Ostschweiz wird anhand von Projektbeispielen aufzeigen, wie Jugendliche in ihren Vorhaben unterstützt werden und was die massgebenden Einflussfaktoren sind.

Als Teilnehmende des Forums erhalten Sie die Chance, sich mit Jugendlichen auszutauschen, welche
erfolgreich Projekte realisiert haben. Sie stehen Ihnen gerne Red und Antwort.

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Ein Forum am OKB-Symposium 2012 unter der Leitung von Nicole Bauer, Clemens Allenspach

An den Berufsfachschulen des Kantons St. Gallen bietet der Sozialdienst KSD Lernenden und deren Bezugspersonen professionelle Beratung oder Begleitung in schwierigen Situationen an. Trägerschaft sind der Kanton St.Gallen (60%) und die beiden Landeskirchen (je 20%). Das Team des Sozialdienstes am Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen (GBS) ist seit rund sieben Jahren am Puls der Lernenden mit ihren vielfältigen Problemstellungen im Kontext der dualen Berufsbildung.
Jährlich nehmen mehr als 250 Lernende und deren Bezugspersonen das Beratungsangebot in Anspruch. Die Anmeldungen erfolgen durch die Lernenden selbst, deren Lehrpersonen, Berufsbildnerinnen und
Berufsbildner oder Eltern.
Im Forum lernen Sie den Sozialdienst KSD des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums
St. Gallen kennen und erhalten einen Einblick in die konkrete Beratungspraxis mit folgenden Inhalten: Überblick über die häufigsten Beratungsthemen; Erkennen der Problemstellungen; Erarbeiten von Lösungen; Zusammenarbeit mit Berufsbildnerinnen, Berufsbildnern, Lehrpersonen und Eltern; Vernetzung mit anderen Fachstellen, Ärztinnen und Ärzten.
In der anschliessenden Diskussion laden wir Sie ein, Fragen zu stellen und sich gegenseitig auszutauschen.

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