seufertIm beruflichen Alltag sind kaum mehr Bereiche zu finden, in denen Computer, Internet, E-Mail und Handy nicht zum Einsatz kommen. Medienkompetenz hat sich faktisch zu einer neuen Kulturtechnik und praktisch zu einer Querschnittskompetenz in allen Berufen entwickelt.
Welche Kompetenzen sind es aber nun genau, die Auszubildende im professionellen Umgang mit Medien erwerben müssen? Bieten die Erfahrungen, die Jugendliche im täglichen Umgang mit entsprechenden sozialen Netzwerken wie Facebook, Games und Apps erwerben die notwendige Grundlage für die im Berufsleben erforderliche Medienkompetenz?
Für den Bereich der Berufsausbildung ist diese Frage noch relativ ungeklärt. Häufig herrscht eine verkürzte Vorstellung von Medienkompetenz als eher technisch geprägte Querschnittskompetenz vor. Ein wichtiges Bildungsziel im Umgang mit den digitalen Medien ist vielmehr die verantwortungsvolle Nutzung und Gestaltung von Medien. Dazu gehören neben den technischen auch ökonomische, rechtliche, soziale und ethische Dimensionen. Im Vortrag soll daher die Leitfrage geklärt werden, wie Medienkompetenz in der Berufsausbildung zu operationalisieren ist.

Prof. Dr. Sabine Seufert lehrt und forscht am Institut für Wirtschaftspädagogik (IWP-HSG) & swiss centre for innovations in learning (scil), Universität St. Gallen.

Folgen Sie dem Referat am diesjährigen OKB Symposium.

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merzNetlog, Facebook, Twitter, Instagram … immer schneller entstehen neue Soziale Netzwerke. Was müssen junge Menschen darüber wissen? Wo liegen Chancen, wo Risiken?

Thomas Merz präsentiert grundlegende Informationen zu Sozialen Netzwerken und ihrer Nutzung. Er zeigt auf, in welche Richtung sich die Medienwelt entwickelt und welche Herausforderungen dies für Beruf und Alltag mit sich bringt. Dazu liefert er Orientierungshilfen für den Umgang mit Medien zwischen Verherrlichung und Verteufelung …

Dabei schlägt er auch eine ganz andere als die gängige Perspektive vor. Die Frage ist nicht, welche Medien gut oder schlecht, sinnvoll oder problematisch sind. Entscheidend ist vielmehr, Chancen und Risiken der verschiedenen Medien zu kennen und je nach Ziel, nach Lebenssituation oder Verwendungszweck das Beste auszuwählen und kompetent zu nutzen.

Thomas Merz befasst sich seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Fragen rund um Medien und Erziehung. Er ist damit auch als Vater von drei Jugendlichen direkt konfrontiert.

Prof. Dr. phil. Thomas Merz lehrt und forscht an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) und ist Fachbereichsleiter für Medienbildung.

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OKB_Symposium_2013

Das Symposium 2013 zum Thema «Jugend von heute – und ihre Medien» ist in Vorbereitung und wird am Freitag, 29. November 2013 in der OLMA-Halle 9 in St. Gallen stattfinden.

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer. Die Tagungskosten betragen CHF 265.-. Wir freuen uns, für Sie ein spannendes Symposium gestalten zu dürfen.

Das Organisationskomitee des Symposiums 2013

gerig pfiffner  steingruber
Joe Gerig Prof. Dr. habil.
Manfred Pfiffner
Daniel Steingruber
ZbW PHSG IWP-HSG

Unterlagen zum Symposium

Flyer Symposium 2013 zum Download

Weitere Details zum Symposium…

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Übernachtungstipp für auswärtige Symposiumsteilnehmende
Hotel Dom – Perle OKB 2012

Welche Herausforderungen stellt die Zeit des Erwachsenwerdens an Jugendliche? Diese und andere Fragen wurden am dritten Symposium Berufsbildung-Ost von vergangenem Freitag diskutiert. Gegen 400 Personen, mehr als doppelt so viele wie in den Vorjahren, besuchten den Anlass. An der Podiumsdiskussion gegen Ende der Veranstaltung diskutierten unter anderem der Buchautor Remo H. Largo und die Ständerätin Karin Keller-Sutter über die Berufsbildung.

Die Unterlagen und Impressionen vom Symposium 2012 finden Sie hier.

Wir danken allen Teilnehmenden und den Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

Ein Referat von Dr. Barbara Stalder am OKB-Symposium 2012

«Schule-Lehre-Erwerbstätigkeit» – Was einfach schien, ist für viele Jugendliche zu einem Hürdenlauf geworden. Lineare Ausbildungsbiografien im Übergang von der Schule in den Beruf werden seltener. Rund 30 Prozent der Jugendlichen finden den Einstieg in die berufliche Grundbildung nur über ein Brückenangebot. Ebenso viele durchlaufen die Berufsausbildung nicht gradlinig bis zum Abschluss, sondern wechseln den Lehrberuf oder den Lehrbetrieb, brechen die Lehre ab oder scheitern im Qualifizierungsverfahren. Jeder zehnte Lehrabgehende muss damit rechnen, nach dem Abschluss keine Stelle zu finden.
Übergänge von der Schule in den Beruf sind heute offener und durchlässiger, gleichzeitig aber auch unsicherer geworden. Wenig scheint vorgespurt, vieles möglich zu sein. Umso grösser wird der Druck auf die Jugendlichen, ihre Ausbildungslaufbahn aktiv zu planen, selbstverantwortlich zu entscheiden und ihr Ausbildungsvorhaben gezielt umzusetzen. Schon früh muss ein Lehrberuf gewählt, eine Lehrstelle gesucht und gefunden werden. Während der Lehre sind Leistungsbereitschaft, Anpassungs- und Durchhaltewille gefordert. Nicht immer gelingt es, Anforderungen der schulischen und betrieblichen Ausbildung unter einen Hut und mit anderen Interessen in Einklang zu bringen. Sind die Jugendlichen dem Druck durch die Arbeitswelt und den Erwartungen von Eltern und Kolleg/-innen noch gewachsen? Auf welche Ressourcen können sie zurückgreifen, um mit Übergangsrisiken erfolgreich umzugehen?

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Ein Forum am OKB-Symposium 2012 unter der Leitung von Dominique Bauer Sprüngli

Infoklick.ch, Kinder- und Jugendförderung Schweiz ist die direkte, unkomplizierte und kompetente Antwort auf Fragen von Kindern und Jugendlichen, die etwas bewegen möchten und für die Verwirklichung ihrer Ideen Unterstützung brauchen. Der gemeinnützige Verein bietet leicht verständliche Informationen und konkrete Hilfestellungen für verschiedene Lebensbereiche von Kindern, Jugendlichen und deren Bezugspersonen.

Im Forum werden wir gemeinsam der Frage nachgehen, was Jugendliche motiviert, sich in ihrer Freizeit in Drucksituationen zu begeben um Projekte erfolgreich zu verwirklichen. Infoklick Ostschweiz wird anhand von Projektbeispielen aufzeigen, wie Jugendliche in ihren Vorhaben unterstützt werden und was die massgebenden Einflussfaktoren sind.

Als Teilnehmende des Forums erhalten Sie die Chance, sich mit Jugendlichen auszutauschen, welche
erfolgreich Projekte realisiert haben. Sie stehen Ihnen gerne Red und Antwort.

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Ein Forum am OKB-Symposium 2012 unter der Leitung von Nicole Bauer, Clemens Allenspach

An den Berufsfachschulen des Kantons St. Gallen bietet der Sozialdienst KSD Lernenden und deren Bezugspersonen professionelle Beratung oder Begleitung in schwierigen Situationen an. Trägerschaft sind der Kanton St.Gallen (60%) und die beiden Landeskirchen (je 20%). Das Team des Sozialdienstes am Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen (GBS) ist seit rund sieben Jahren am Puls der Lernenden mit ihren vielfältigen Problemstellungen im Kontext der dualen Berufsbildung.
Jährlich nehmen mehr als 250 Lernende und deren Bezugspersonen das Beratungsangebot in Anspruch. Die Anmeldungen erfolgen durch die Lernenden selbst, deren Lehrpersonen, Berufsbildnerinnen und
Berufsbildner oder Eltern.
Im Forum lernen Sie den Sozialdienst KSD des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums
St. Gallen kennen und erhalten einen Einblick in die konkrete Beratungspraxis mit folgenden Inhalten: Überblick über die häufigsten Beratungsthemen; Erkennen der Problemstellungen; Erarbeiten von Lösungen; Zusammenarbeit mit Berufsbildnerinnen, Berufsbildnern, Lehrpersonen und Eltern; Vernetzung mit anderen Fachstellen, Ärztinnen und Ärzten.
In der anschliessenden Diskussion laden wir Sie ein, Fragen zu stellen und sich gegenseitig auszutauschen.

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Ein Forum am OKB-Symposium 2012 unter der Leitung von Daniel Steingruber

Im Rahmen eines von der Jacobs Stiftung geförderten Forschungsprojekts erarbeitet das Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen – in enger Kooperation mit dem Amt für Berufsbildung und Schulen im Kanton St. Gallen didaktische Konzepte zur Stärkung der Persönlichkeit von Jugendlichen in Brückenangeboten. Im Mittelpunkt stehen die drei Schwerpunktthemen «Selbstwirksamkeit», «Ursachenzuschreibung» und «Konfliktbewältigung», welche sich als wichtige Herausforderungen für den erfolgreichen Einstieg und Verbleib in einer Berufslehre erwiesen haben.
Die Konzepterarbeitung erfolgt unter aktiver Mitarbeit von erfahrenen Lehrpersonen. Dabei wurden in Bezug auf die oben genannten Schwerpunktthemen bereits im bestehenden Unterricht vorhandene Potenziale ausfindig gemacht, um diese als Basis für die weitere Gestaltung zu nutzen. Die erarbeiteten Konzepte werden zurzeit praktisch erprobt und anschliessend wissenschaftlich ausgewertet
Im Forum erhalten Sie mehr Informationen zu den einzelnen Schwerpunktthemen «Selbstwirksamkeit», «Ursachenzuschreibung» und «Konfliktbewältigung» und ihrer didaktischen Umsetzung im Rahmen der Brückenangebote. Wir freuen uns, anschliessend mit Ihnen Potenziale zur Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen in Ihrem (beruflichen) Tätigkeitsbereich zu entdecken.

Eine Perle am OKB-Symposium 2012 unter der Leitung von Andreas Welz

In den beiden Kantonen Appenzell Ausser- und Innerroden findet seit über 100 Jahren jährlich eine Freizeitarbeitenausstellung für Lernende statt. Diese Ausstellung wird abwechselnd in einer Gemeinde bzw. Bezirk durchgeführt. Es beteiligen sich um die 200 Lernende aus gegen 40 Berufen. Sie findet grossen Anklang in der Bevölkerung und wird von 5000 Besuchern an einem Wochenende besucht. Das Echo in der Presse ist gross. Nicht umsonst geniesst die Berufsbildung in den beiden Halbkantonen einen guten Ruf.
Die Ausstellung wird von vielen Familien besucht, bei denen die Berufswahl Thema ist. Die Arbeiten können auch aus dem Bereich eines Hobbys sein. Die meisten Arbeiten entstehen aus der beruflichen Tätigkeit und bilden daher einen guten Einblick in das Schaffen des zu erlernenden Berufes. Zusätzlich zur Tätigkeit im Berufsalltag sind auch die Ideenfindung und das Design gefragt. Viele Lernende werden von ihren Lehrbetrieben motiviert und unterstützt.
Was ist die Motivation für das zusätzliche Engagement in der Freizeit für den zu erlernenden Beruf? Viele Gründe können eine Rolle spielen: praktischer Gebrauch eines zu produzierenden Gegenstandes, Motivation von Arbeits- Lehrlingskollegen, Vorbereitung auf Abschlussprüfung, präsent sein vor grossem Publikum, Stellenwert der Ausstellung in der Öffentlichkeit oder auch eine Möglichkeit die Arbeit von der Vorbereitung bis zum Endprodukt selber auszuführen und es auch selber nutzen zu können.
Beim Besuch der Ausstellung ist eine grosse Motivation der jungen Berufsleute zu spüren. Dies zeigt sich an der freiwilligen Präsenz, wie sie ihren Freunden und Verwandten die Arbeiten mit Stolz erklären.

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