Herr Hubert Schöffmann ist  Leiter der Beruflichen Ausbildung und Bildungspolitischer Sprecher der Bayerischen Industrie und Handelskammer  für München und Oberbayern.

IHK München

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern ist mit rund 390‘000 Mitgliedsunternehmen die größte IHK in Deutschland. Darüber hinaus ist die Kammer eines der grössten Unternehmensnetzwerke in Europa. Ihr oberstes Ziel ist es, beste Rahmenbedingungen für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg der regionalen Unternehmen zu schaffen. Ein enger Austausch mit Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung soll dafür sorgen, dass die Anliegen der Unternehmen gehört werden.

Link zur IHK München

Lernen Sie Herrn Schöffmann am OKB Discovery 2020 persönlich kennen.

Markus Bänziger ist Direktor der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell.

Die IHK St.Gallen-Appenzell wurde 1466 als Gesellschaft zum Notenstein in St.Gallen gegründet, hat 1991 mit dem Handels- und Industrieverein fusioniert und wurde anschliessend in „IHK St.Gallen-Appenzell“ umfirmiert. Sie ist ein branchenübergreifender Verband, bei welchem rund 1600 mehrheitlich klein- und mittelständische Unternehmen mit rund 85’000 Mitarbeitenden Mitglied sind sind.

Die IHK St.Gallen-Appenzell setzt sich für eine liberale und offene Marktwirtschaft ein, berät und unterstützt die Mitglieder bezüglich der Vorschriften im internationalen Waren-, Dienstleistungs- und Zahlungsverkehr, unterstützt die Aus- und Weiterbildung sowie den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedunternehmen und fördert bei Staat, Sozialpartnern, Schulen, Medien und Öffentlichkeit das Verständnis für die Aufgaben und Probleme einer marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaft. Damit diese Ziele im ganzen Einzugsgebiet erreicht werden, arbeitet die IHK mit den lokalen, regionalen und kantonalen Arbeitgeberverbänden und Wirtschaftsorganisationen sowie den Spitzenorganisationen der Wirtschaft auf eidgenössischer Ebene eng zusammen.

Lernen Sie Herrn Bänziger am OKB Discovery 2021 persönlich kennen.

München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern und mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern nach Berlin und Hamburg die nach Einwohnern drittgrösste Gemeinde Deutschlands.

München wird zu den Weltstädten gezählt und gilt als ein Zentrum von Kultur, Politik, Wissenschaften und Medien. Die Stadt ist Sitz zahlreicher Konzerne, darunter fünf DAX-Unternehmen (Allianz, BMW, Munich Re, Siemens und MTU). In der Städteplatzierung des Beratungsunternehmens Mercer belegte München im Jahr 2018 unter 231 Grossstädten weltweit den dritten Platz hinsichtlich der Lebensqualität. Laut dem Magazin Monocle war es 2018 die lebenswerteste Stadt der Welt. Andererseits wird die Lebensqualität zunehmend durch Agglomerationsnachteile wie Verkehrs- und Umweltbelastung sowie sehr hohe Wohneigentumspreise und Mieten eingeschränkt, weshalb die Wohnfläche pro Einwohner weit unter dem Bundesdurchschnitt liegt. München gilt als sicherste Kommune unter den deutschen Grossstädten über 200.000 Einwohnern hinsichtlich der Kriminalitätsrate aller Straftaten.

[Quelle: Wikipedia]
Lernen Sie die Berufsbildung in München am OKB Discovery 2021 persönlich kennen.

Die Arbeitswelt muss sich auf eine Zukunft vorbereiten, die sie selber noch gar nicht kennt. Wie sehen denn nun Praktikerinnen und Praktiker die Zukunft ihrer eigenen Branche? Was tun die Verantwortlichen aus Industrie, Gewerbe, Gesundheit und Dienstleistungen, um darin bestehen zu können?

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Impressionen als Video


Video: Morena Barra

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Fotos: Michael Huwiler, Nermin Elkasovic

Von Jazzstandards bis hin zu modernen Songs, von politischen Liedern bis hin zu Balladen deckt das Duo eine grosse Bandbreite des Jazz ab. Die beiden covern Songs von Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Melody Gardot und vielen mehr. Sie verbinden auf einzigartige Weise tiefgründigen alten Jazz mit jugendlicher Frische. Aylas wunderbare Stimme und Leandros eindrückliche Improvisationskünste nehmen Sie mit auf eine unvergessliche Reise durch den Jazz.

Lernen Sie die jungen Musiker am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

Yvonne Villiger lebt selbst vor, was sie in ihren Vorträgen und Trainings vermittelt. Mit ihrem humorvollen Auftreten und ihrer positiven Lebenseinstellung versprüht sie nicht nur jede Menge Charme und gute Laune, sie überzeugt auch und gewinnt die Menschen für sich.

In ihren mitreissenden, klugen und humorvollen Impulsvorträgen und Trainings zeigt sie, wie Humor als Erfolgsstrategie im Business funktioniert und wie Unternehmen und Mitarbeiter nachhaltig davon profitieren können.

Beiträge zur Humorspezialistin

Lernen Sie Yvonne Villiger am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

In welchem Bezug stehen Sie zur Berufsbildung?

Wir stellen bei Bühler in der Schweiz pro Jahr ca. 75 Lernende in 8 Berufen ein. Die Lernenden arbeiten zu einem sehr grossen Teil in den Abteilungen mit und sind dadurch fester Bestandteil der Belegschaft und überall anzutreffen. Ich begleite zurzeit ein Neubauprojekt für die Lernende, in welchem zukünftig die Grundausbildung sämtlicher Lernende stattfinden werden.

Wo sehen Sie die grössten Änderungen für die Arbeitsplätze in Ihrer Branche?

Die Daten für die Arbeitserfüllungen werden zukünftig nur noch digital vorhanden sein. Zeichnungen, Arbeitspläne und Instruktionen werden jederzeit auf mobilen Geräten zu Verfügung stehen (papierlose Produktion). Mitarbeiter werden zukünftig mit kollaborativen Robotern zusammen arbeiten. Durch die weltweite digitale Vernetzung wird sich die englische Sprache auch in der Produktion zur Hauptsprache entwickeln.

Andreas Schachtner (1965) ist seit 1992 bei der Bühler AG und heute Leiter Business Development Manufacturing & Logistics. Wenn jemand die Entwicklung im Industriesektor antizipieren muss, dann ist das Andreas Schachtner. Er ist unter Anderem verantwortlich für die Mitentwicklung und Umsetzung der weltweiten Bühler Produktionsstrategie. Zudem betreut er den Nachwuchspool, in welchem die Förderung und Entwicklung von Junior Managern im Fokus stehen. Zusammen mit Suat Demokan, HR Bühler, begleitet er das Forum.

Lernen Sie Andreas Schachtner am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

Wie haben Sie Ihren Aufenthalt in China erlebt?

Mein Aufenthalt in China war sehr interessant und spannend. Ich konnte dabei sehr viele Erfahrungen auf beruflicher, sowie auf persönlicher Ebene sammeln. Zudem habe ich mich charakterlich weiterentwickelt und mein interkulturelles Verständnis enorm vertieft. Ich durfte dank dieser einzigartigen Möglichkeit die Arbeitsweise und den Alltag der Chinesen*innen kennenlernen, welcher sich von unserem teilweise extrem unterscheidet.

Fühlen Sie sich mit Ihrer bisherigen Ausbildung fit für Ihre berufliche Zukunft?

Ich fühle mich dank meiner guten und praxisbezogenen Ausbildung bei Bühler und meinem schulischem Fachwissen gewappnet, für meine berufliche Zukunft. Ich schaue dadurch auf eine spannende Zukunft, mit vielen Herausforderungen, welche ich ohne Bedenken meistern werde.

Deborah Hutter befindet sich im vierten Lehrjahr als Polymechanikerin bei der Firma Bühler Uzwil. Sie gehört zu den wenigen Lernenden, welche die Möglichkeit bekamen, für vier Monate in China in der Niederlassung in Wuxi arbeiten zu dürfen. Sie berichtet als künftige junge Arbeitnehmerinnen von den Herausforderungen ihrer Zukunft.

Lernen Sie Deborah Hutter am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

In welchem Bezug stehen Sie zur Berufsbildung?

Als Leiter der Coop Verkaufsregion Ostschweiz-Ticino ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass wir auch weiterhin Lernende in einer qualitativ hochstehenden Lehre ausbilden. Ganz aktuell führen wir ein neues Grundbildungsmodell ein. Alle Lernenden im Detailhandel werden künftig im ersten Lehrjahr gemeinsam in einer Basisverkaufsstelle ausgebildet. Zudem werden neue Kompetenzprofile für die Lernenden aller Grundbildungen entwickelt. Diese enthalten Coop-spezifische Handlungskompetenzen und unterstützen damit auch das interne Talentmanagement. Somit haben wir ein innovatives Ausbildungskonzept für unsere Lernenden erarbeitet und heben uns damit deutlich von der Konkurrenz ab.

Wo sehen Sie die grössten Änderungen für die Arbeitsplätze in Ihrer Branche?

Die Digitalisierung ist in vollem Gange und wird auch in den nächsten Jahren ein starker Treiber für Innovationen sein. Die Digitalisierung wird aber auch einen grossen Einfluss auf unsere Job-Profile haben. Dies betrifft neben den klassischen Funktionen im Verwaltungsbereich insbesondere auch unsere Funktionen im Verkauf. Schon heute sind Self-Checkout-Kassen, Passabene oder digitalisierte Bestellprozesse branchenweit Standard. Die Vertriebskanäle haben sich in den letzten Jahren ebenfalls stark verändert: Noch vor wenigen Jahren kauften die Kunden praktisch ausschliesslich stationär ein. Nun beginnen sich die beiden Vetriebskanäle ‘stationär’ und ‘online’ zu verschmelzen. Für unsere Mitarbeitenden am POS ist das eine zusätzliche Herausforderung. Plötzlich müssen sie dem Kunden auch Auskunft über die Lieferung geben können, die dieser am Vortag bei coop@home bestellt hat. Persönliche Kundenkontakte am POS werden in Zukunft wichtiger denn je – und da nehmen unsere Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle ein. Wir sind überzeugt, dass schlussendlich immer noch die Menschen den Unterschied machen und deshalb investieren wir viel Geld in die Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden. Als Grossunternehmen sind wir dafür verantwortlich, dass unsere heutigen Mitarbeitenden den technologischen Wandel mit gezielten Aus- und Weiterbildungen erfolgreich beschreiten können.

Ivo Dietsche ist Leiter der Coop Region Ostschweiz-Ticino mit 5’300 Mitarbeitenden und 2 Mia. Umsatz. Er arbeitet seit 20 Jahren beim grössten Detailhändler der Schweiz. Der 46-jährige Betriebsökonom HWV absolvierte ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung (Executive MBA). Die Fragen der Zukunft und vor allem der Entwicklung künftiger Angebote im Detailhandel treiben den Rheintaler permanent um. Er wird deshalb aus erster Hand über die Herausforderungen berichten.

Lernen Sie Ivo Dietsche am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.

Martina Hirayama absolvierte ein Studium der Chemie an der Universität Fribourg, an der ETH Zürich und am Imperial College London. Später machte sie ein Nachdiplomstudium in Betriebswissenschaften an der ETH Zürich. Nach der Dissertation war sie ab 1995 als Gruppenleiterin am Institut für Polymere an der ETH Zürich tätig. Während dieser Zeit war Hirayama ausserdem Mitgründerin und bis 2008 CEO eines Startups im Bereich neuer Beschichtungstechnologien. 2003 wechselte die Thurgauerin als Dozentin für industrielle Chemie an die Zürcher Hochschule Winterthur, wo sie den Fachbereich polymere Materialien entwickelte und führte. 2007 bis 2010 entwickelte sie das Institute of Materials and Process Engineering. Seit dem 1. Januar 2019 ist Martina Hirayama Staatssekretärin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Als oberste Berufsbildnerin wird sie sich den Fragen nach der Arbeitswelt von morgen stellen müssen.

Interview mit der Referentin

Lernen Sie den Referenten am OKB Symposium 2019 persönlich kennen.