Die Arbeitswelt muss sich auf eine Zukunft vorbereiten, die sie selber noch gar nicht kennt. Wie sehen denn nun Praktikerinnen und Praktiker die Zukunft ihrer eigenen Branche?

Was tun die Verantwortlichen aus Industrie, Gewerbe, Gesundheit und Dienstleistungen, um darin bestehen zu können?

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Valeria Tschann wurde 2016 im Bereich Kosmetik Schweizermeisterin und erlangte an den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi ein Diplom. 2018 nimmt sie an den EuroSkills in Budapest teil.

Wohl kaum jemand anders wird im Rampenlicht der Öffentlichkeit mehr geprüft und beurteilt als die Teilnehmenden von internationalen Berufsmeisterschaften.

  • Welche Tipps gibt Valeria Tschann im Rückblick ihren Prüfern und Beurteilerinnen?
  • Was wünscht sie sich für kommende Generationen von Lernenden?

Rahel Räz ist seit Sommer 2013 als Projektleiterin/Lektorin und Programmleiterin (ABU) beim hep verlag tätig. Sie betreut die Buchprojekte für den allgemeinbildenden Unterricht. Seit 2008 unterrichtet Rahel Räz Allgemeinbildung an Berufsschulen. Im Sommer 2018 absolviert sie den Zertifikationslehrgang Medienpädagogik (CAS) an der FHS St.Gallen.

Digitale Kompetenzen gehören zur Berufsfachschule. Aus diesem Grund muss auch digital geprüft werden. Rahel Räz zeigt auf, wo derzeit die Probleme bei digitalen Prüfungen liegen und präsentiert Lösungsansätze.

  • Wie kompatibel sind denn analoger Unterricht und digitale Prüfungen?
  • Und wie finden wir Lösungsansätze bei digitalen Prüfungen in Korrelation zu den Prüfungsreglementen?

Moderiert wird das Forum durch Christian Schlegel

Frau Prof. Dr. Eveline Wittmann hat seit März 2015 den Lehrstuhl für Berufspädagogik der Technischen Universität München inne. Sie forscht unter anderem auf den Gebieten der technologiegestützten Messung beruflicher Handlungskompetenz und zu Praxisphasen in der Lehrerbildung und verantwortete die Kompetenz- und Aufgabenmodellierung im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbund-Projekt zur technologiegestützten Entwicklung und Messung beruflicher Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen.

Frau Prof. Dr. Ulrike Weyland ist seit April 2015 Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Berufspädagogik an der Wilhelms-Universität Münster. Von 2010 bis 2015 war sie als Professorin für Pädagogik an der Fachhochschule Bielefeld tätig – unter anderem mit dem Schwerpunkt Berufspädagogik für Gesundheitsberufe. Mit ihrer beruflichen Ausbildung im Gesundheitsbereich und als Lehrerin an beruflichen Schulen (Gesundheitswissenschaften, Sportwissenschaften) kennt sie die Gesundheitsberufe sowohl aus der Forschung, als auch aus der Berufspraxis als Lehrperson.

Das Forschungsvorhaben TEMA hatte die Entwicklung und Erprobung eines technologieorientierten Verfahrens zur Feststellung von beruflicher Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen zum Thema. Es ging darum, ein Kompetenzmodell und konkrete Messinstrumente zu entwickeln, welche die beruflichen Kompetenzen zuverlässig und korrekt messen können. Um diese Herausforderung zu bewältigen wurden neben theoretischen Grundlagen und empirischen Kompetenzmodellen beruflichen Handlungssituationen genau analysiert. Die Kompetenzerfassung erfolgte realitätsnah mit Hilfe von Videos zu authentischen beruflichen Handlungen. In diesem Forum werden die entwickelten Messinstrumente vorgestellt und diskutiert.

  • Wie können wir berufliche Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen messen?
  • Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich aus neuen technologiebasierten Messverfahren?
  • Wo stossen wir an Grenzen?

Moderiert wird das Forum durch Martin Keller

Petra Hämmerle hat ursprünglich eine Ausbildung zur Hochbautechnikerin gemacht. Nach dem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften absolvierte sie eine Systemische Beratungsausbildung. Ihre Promotion beschäftigte sich mit dem Doktorat Lernen in Organisationen. Sie war mehrere Jahre Systemische Beraterin in der Geschäftsleitung der Frey Akademie Zürich

Schlussprüfungen sind von gestern.
Das «klassische» QV stösst bei der Beurteilung von Kompetenzen an seine Grenzen. Doch was sind die Alternativen?

Das E-Portfolio ist eine mögliche Alternative, welche schon erfolgreich in verschiedenen Berufsfeldern angewendet wird. Dabei steht die Dokumentation des Erfahrungswissens und der aufgebauten Handlungskompetenzen und deren Überprüfung im Zentrum. Die Prüfungsform ist mehrdimensional und lässt eine valide Beurteilung von verschiedenen Kompetenzdimensionen zu.

Lassen Sie sich inspirieren.

Moderiert wird das Forum durch Melanie Salis

Adrian Krebs ist Geschäftsführer von gateway.one. Dieses Berufsbildungsnetzwerk bietet neben vielen anderen Produkten auch den Multicheck an.

Nathalie Meier-Schneider ist Präsidentin der Oberstufenlehrpersonen im Kanton St.Gallen.

„In einer zeitgemässen Personalrekrutierung sind Zeugnisse und Eignungsverfahren keine konkurrierende, sondern vielmehr ergänzende Verfahren“, sagen die einen. „Konkurrenz!“, meinen die andern.

  • Sind Schulzeugnisse noch nötig, wenn Firmen vor allem mit dem Multicheck rekrutieren?
  • Inwiefern können die beiden Systeme voneinander lernen?

Moderiert wird das Forum durch Kitty Kreienbühl-Lotz

Bruno Müller, gelernter Elektromonteur und langjähriger Swisscom-Mitarbeiter, ist seit 2017 Leiter des Amtes für Berufsbildung des Kantons St. Gallen

Die IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen ist nur ein Element innerhalb der Strategie Fit4Future. Diese richtet sich an der „Berufsbildung 2030“ des SBFI aus. Im St. Gallischen Fokus stehen die Kompetenzen und die Kompetenzbündelung.

  • Was soll an zukunftsgerichteten Berufsfachschulen in Zukunft angeboten werden?
  • Kompetenzzentren statt Berufsfachschulen?
  • Und wie koordinieren wir die Zusammenarbeit der Lernorte noch besser?

Moderiert wird das Forum durch Maximilian Koch

Roland Züger ist an der Pädagogischen Hochschule Schwyz Dozent für Mediendidaktik sowie Berufsfachschullehrer.

Zusammen mit den Netzwerkpartnern Veronika Bürgi und Andreas Sägesser entwickelt Roland Züger Kompetenzraster zur Einschätzung von Kompetenzentwicklungsprozessen von Lernenden der beruflichen Grundbildung. Diese werden in Lernumgebungen eingesetzt und weiterentwickelt.

  • Welche sogenannt weichen Kriterien (Softskills) lassen sich im Unterricht besonders gut beurteilen und welche besonders schlecht?
  • Wie reagieren Lernende und Lehrbetriebe, wenn statt der klassischen Prüfungsnote andere Formen der Beurteilung eingesetzt werden?
  • Welche Herausforderungen stellen sich, wenn ein Kompetenzbeurteilungssystem mit Beurteilungsraster flächendeckend eingeführt würde?

Moderiert wird das Forum durch Gregor Thurnherr

Dr. Philipp Tingler studierte Ökonomie und Philosophie an der Hochschule St. Gallen, der London School of Economics und der Universität Zürich, wo er über Thomas Mann und den Transzendentalen Idealismus promovierte. Die Liste seiner Veröffentlichungen umfasst neben Belletristik und Sachbüchern diverse Arbeiten für Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen. 2001 erhielt er die Ehrengabe des Kantons Zürich für Literatur; 2008 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für komische Literatur verliehen. Philipp Tingler ist u.a. Kolumnist für den „Tages-Anzeiger“ und die „Sonntagszeitung“ sowie Kritiker im SRF- „Literaturclub“ und Gastgeber der „Berner Reden“.
Er ist bekannt für seine pointierten und establishmentkritischen Meinungen zu Phänomenen der Hoch- und
Popkultur, Politik und Gesellschaft.

Alles wird vermessen. Auch die Gesellschaft. Ich bin vermessen – also bin ich. Phlipp Tingler stellt sich dazu unter anderen auch folgende Fragen:

  • Was bedeutet es, wenn Daten zum Statussymbol werden?
  • Wie wirkt sich das Dogma der Messbarkeit auf die soziale Werteskala aus?
  • Techniken der Überwachung und Verhaltenssteuerung als Kompensation „transzendentaler Obdachlosigkeit“
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